Was sind Zahnimplantate?

Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die an Stelle eines fehlenden Zahns in den Kieferknochen eingesetzt wird. Auf das Implantat wird nach dem erfolgreichen Einwachsen (in der Regel zwei bis zehn Wochen nach der Operation) die Zahnkrone, der künstliche Zahn eingesetzt. Damit ist dann die Behandlung abgeschlossen und der Patient verfügt wieder über ein vollständiges Gebiss, das in seiner Funktion nicht beeinträchtigt ist.

Die unterschiedlichen Implantatsysteme & Insertionsmethoden

In Deutschland sind ca. 200 verschiedene Implantatsysteme zugelassen, die sämtlich gut sind und „funktionieren“. Trotzdem gibt es bedeutsame Unterschiede:

1. Das Material

Das Material des Implantatkörpers kann Titan oder Keramik sein.
Sie sollten sich immer für ein Premium-Implantatsystem entscheiden: „Premium" bei Titan-Implantaten bedeutet:


  • 100 % der implantologischen Indikationen können mit einem System gelöst werden
  • die Implantate können sowohl flapless, also minimal-invasiv, also auch fullflap mit Bildung von Mukoperiostlappen inseriert werden
  • das Material von Titan-Implantaten ist das bioverträgliche Titan Grad 4b (kaltverformt) und nicht Titan Grad 5 mit hohem Allergiepotential
  • die Oberfläche ist sowohl mechanisch als auch chemisch optimiert

Premium bei Keramik-Implantaten bedeutet

  • bei Keramik-Implantaten sollte der Aluminiumanteil gering sein (weniger als 1 %), es sind dagegen auch Keramik-Implantate mit einem Aluminiumanteil von bis 25 % auf dem Markt (ATZ)
  • bei zweiteiligen Keramik-Implantaten sollte das Abutment nicht mit dem Implantatkörper verschraubt sein, weil dies kurz- bis mittelfristig durch Bakterien im Implantatinnern zum Implantatverlust führen kann, da die Verbindung nicht bakteriendicht ist.
  • die Implantatoberfläche sollte rau für eine gute Osseointegration (Einwachsen des Implantats) sein

Langzeiterfahrungen und Studien

  • das Implantatsystem sollte schon seit langem auf dem Markt verfügbar ist, um sicher zustellen dass Ihr Zahnarzt auch noch in Jahren über die notwendigen Ersatzteile verfügt. Viele Implantathersteller sind zwar sein vielen Jahren auf dem Markt, bieten aber als Implantate oft Neukonstruktionen ohne Langzeit-Erfahrung an, vor allem im Keramikbereich fehlen bei vielen System Langzeiterfahrungen und Studien

2. Das Insertionsverfahren

Weniger bekannt dagegen ist, dass es auch unterschiedliche Insertionsverfahren gibt. Ganz grob kann man zwei Verfahren unterscheiden:

1) das konventionelle Verfahren mit Schnitten und Nähten, mehreren Operationen und einer Behandlungszeit von bis zu einem Jahr. Bei diesen Verfahren sind sehr häufig Knochenaufbauten erforderlich, da eine Insertion in einen schmaleren Knochen beim konventionellen Verfahren nicht möglich ist.

und alternativ

2) minimal-invasive Verfahren ohne Schnitte und Nähte und einer Behandlungszeit von ca. 8 bis 10 Wochen. Schwellungen, starke, lang anhaltende Schmerzen (bis zu einer Woche) sind bei diesem Verfahren selten, viele Patienten berichten sogar von einer schmerzfreien Behandlung. Knochenaufbauten sind nur sehr selten erforderlich, da für dieses moderneVerfahren (Implantologie 2.0) für eine n sichre Insertion ein minimales Knochenangebot (2 mm in der Breite, 6 mm in Höhe) völlig ausreicht.


Champions Implantate …

… sind seit 2006 auf dem Markt und erfüllen alle oben aufgeführten Bedingungen – ohne dabei teuer zu sein. Die einteiligen Implantate sind, praktisch unverändert, seit 2006 verfügbar, das zweiteilige (R)Evolution-System seit 2011. Insgesamt wurden über 500.000 Implantate weltweit inseriert.

Das Keramik-Implantat-System BioWin! ist seit 2004 auf dem Markt und es gibt verschiedene universitäre Langzeitstudien. Dieses lange Implantat Knowhow erkennen immer mehr Zahnärzte, Kliniken und auch Patienten: Allein in Deutschland wurden 2018 ca. 50.000 Implantate erfolgreich implantiert und prothetisch versorgt.

Champions-Implantate wurden konsequent für eine schmerzarme minimal-invasive Insertion designed – das unterscheidet dieses Premium-Implantatsystem von Implantaten anderer Anbieter.

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